Der Klimawandel ist echt – das sollte so langsam jedem noch so ignoranten Menschen klar geworden sein. Er ist kein Schreckgespenst, das lediglich durch Umweltpolitik und Medien spukt. Nein, die Auswirkungen sind mittlerweile ganz deutlich im Alltag spürbar, wie zum Beispiel die jüngsten Wetterkapriolen wieder einmal zeigten.
Doch möchten wir hier nicht über den kleinen Rahmen sprechen – obwohl dieser natürlich genauso wichtig ist und Veränderung im Kleinen beginnt – sondern die viel gößeren und verherenderen Auswirkungen des Klimawandels. Denn ist es nicht nur das nervige Wetter, das den Klimawandel ausmacht und uns vor Augen führt. Schmelzende Gletscher und abtauender Permafrost sind zum Beispiel viel massivere Folgen der Erderwärmung.
Von denen bekämen wir im Alltag kaum etwas mit, gäbe es nicht Leute, die in den Medien hin und wieder warnend mit dem Zeigefinger wedeln und erschreckende Bilder von abgemagerten Eisbären etc. zeigen. Besonders deutlich werden die Folgen des Klimawandels aus dem Weltall. Auf den folgenden Bildern der NASA und anderen Instituten wird das Ausmaß der Folgen des Klimawandels mehr als deutlich, sodass selbst Idioten, wie Donald Trump ihren eigenen Zweifeln an der Echtheit des Klimawandels keinen Glauben mehr schenken dürften.
Rückgang des Petermann-Gletschers in Grönland

Was ihr hier auf den zwei Bildern seht, zwischen denen nicht einmal zwei Monate liegen, muss doch jedem Betrachter die Kinnlade zu Boden schnellen lassen. Innerhalb dieser kurzen Zeitspanne brach ein Eisberg von der vierfachen Größe Manhattens, oder wie in der Bildunterschrift beschrieben, der dreifachen Größe des Chiemsees ab, asl der Gletscher zu kalben begann. Ein besonderes Merkmal des Petermann-Gletschers ist seine 70 Kilometer lange und 15 Kilometer breite, schwimmende Gletscherzunge, die sich an der nordwestlichen Küste Grönlands entlangzieht.

Diese Besonderheit der Gletscherzunge war aller Wahrscheinlichkeit nach ein Hauptfaktor dafür, dass es zu so einem beeindruckenden, aber zugleich natürlich traurigen Naturschauspiel kommen konnte. Durch die steigenden Wassertemperaturen in den Weltmeeren – so auch im Arktischen Ozean, auf dem sich die Petermann-Gletscherzunge erstreckt – sind maßgeblich für die Schwächung in der Struktur des Eises verantwortlich und führten schließlich zu dem massiven Gletscherabbruch im August 2010. Zufälligerweise wurde das Kalben des Petermann-Gletschers auf Film im pämierten Film „Chasing Ice“ dokumentiert.
