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Surf-Tipp des Monats: Fuerteventura

Top 3 Surf Spots

Los Lobos

Los Lobos ist ein magischer Righthander an der Westflanke der unbewohnten Nachbarinsel Fuerteventuras. Allerdings setzt er ein gewisses Surfniveau voraus, um unbeschadet gesurft zu werden. Besonders wenn der Nordostpassat kräftig auffrischt, bietet diese legendäre Riffwelle eine gute Alternative zu den zerblasenen Wellen der North Shore. Allerdings ist die Welle an großen Tagen nur etwas für Könner. Sobald Los Lobos bei einem kräftigen Winterswell so richtig anfängt zu feuern und über mehrere hundert Meter läuft, trennt sich die Spreu vom Weizen. Denn so einzigartig der lange Righthander auch sein mag, so flach sind die scharfen Lavafelsen, so kräftezehrend das Paddeln gegen die Strömung und so tückisch die steilen Takeoffs inmitten einer wilden Horde wellenhungriger Surfer.

Los Lobos. Foto_Julian Siewert.
Nichts für schwache Nerven: In Los Lobos kommt man den scharfen Lavafelsen gefährlich nah. Foto: Julian Siewert

Punta Blanca

Jeder Surfschüler liebt und hasst ihn zugleich. Denn dieser supersofte Reefbreak an Fuerteventuras North Shore ist ein Phänomen, das zum Surfen lernen in der grünen Welle geradezu perfekte Righthander produziert, die extrem mellow über eine sanft ansteigende Riffplatte brechen. Die Kehrseite der Medaille: Weil die idealen Anfängerbedingungen von Punta Blanca längst kein Geheimnis mehr sind, herrscht an diesem Spot wohl die höchste Softboard-Dichte Europas. Als Freesurfer solltest du daher versuchen, antizyklisch zu surfen. Weil die meisten Surfcamps ihre Surfschüler bei Flut in die Wellen schicken, ist die Chance auf weniger Trubel zwischen Ebbe und Midtide am größten.

In Punta Blanca kann es schon auch mal voll werden. Foto: Julian Siewert
In Punta Blanca kann es schon auch mal voll werden. Foto: Julian Siewert

Esquinzo

Der Playa de Esquinzo ist ein erstklassiger Beachbreak an der Westküste Fuerteventuras. Weil nur wenige Surfschulen eine Schulungslizenz für Esquinzo besitzen, ist der Spot eine super Option, um dem fast schon omnipräsenten Surfschul-Tourismus im Norden der Insel zu entfliehen. Zudem ist die wunderschöne Strandbucht nach Nordwesten hin ausgerichtet, was sie das ganze Jahr über zu einem konstanten Swellfänger macht. Eingerahmt von hohen Klippen bietet die Bucht zudem einen passablen Windschutz, was auch bei moderatem Nordostpassat noch für halbwegs cleane Wellen sorgt. Zwischen Ebbe und Midtide ermöglicht die breite Sandbank in der Mitte der Bucht lange Weißwasserritte für Surfanfänger. Bei größerem Swell und Flut ist die Strömung auf der Sandbank aber nicht zu unterschätzen und Surfanfänger und Intermediates sollten den Spot dann lieber meiden.

Playa de Esquinzo. Foto: Julian Siewert
Playa de Esquinzo. Foto: Julian Siewert

Ihr seid mit dem Campervan auf Fuerteventura unterwegs? Auf der nächsten Seite verrät Julian seine Top 3-Stehplätze für Camper.

Tags : FuerteventuraSurfenSurfspot

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