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Sechs Fakten über Skibindungen

Lange Zeit hat sich im Bindungssektor wenig getan. Erst mit solideren Pin-Bindungen wie der „Kingpin“ kam wieder Schwung in die ganze Geschichte. Was ihr bei den unterschiedlichen Modellen von Skibindungen sowie der Montage beachten solltet, erfahrt ihr hier.

1. Aufbau und Funktion

Die (Ver-)Bindung dient der Kraftübertragung und bewahrt uns durch Auslösung im Falle eines Sturzes vor Verletzungen. Die klassische Skibindung besteht aus Front- und Fersenautomat, zwischen denen der Schuh mittels Federn gehalten wird. Wenn die auf die Federn einwirkende Kraft zu groß wird, löst die Bindung aus – seitlich bei den meisten Modellen über den Frontautomat, vertikal über den Fersenautomat.

2. Systeme/Kategorien

Bei Big Mountain Lines oder bei Landungen im Park wirken im­mer große Kräfte. Klar, dass hier der Fokus vor allem auf Sta­bilität und bester Kraftübertragung liegt. Solide und ex­tra breite Konstruktionen liefern hierbei die nötige Sicherheit. Rahmenbindungen wie beispielsweise die Marker „Duke“ bieten für abfahrtsorientierte Tourengeher einen Walk-Mechanismus für kürzere Hikes. Aufstiegsorientierte Tourer sind mit leichten Pin-Bindungen wie der Marker „Kingpin“ besser beraten.

3. Z-Wert

Vom TÜV zertifizierte Sicherheitsbindungen verfügen über einen Auslösewert, den Z-Wert oder auch Din-Wert. Dieser Z-Wert wird über eine Reihe individueller Faktoren ermittelt und sollte beim Sporthändler an Vorder- und Hinterbacken eingestellt werden. Da die optische Skala nur einen groben Richtwert darstellt und dieser durch längeren Gebrauch oder Schmutz variieren kann, hilft nur eine professionelle Prüfstation.

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