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How to: Wir erklären euch wie man einen Surf Forecast liest

3. Die Windstärke und die Windrichtung

light Offshore oder kein Wind ist das, was wir wollen. In der Surf Forecast wird das anhand von Pfeilen dargestellt. Wie stark der Wind bläst wird in Miles per hour (mph) oder Kilometer pro Stunde (kmh) angegeben.

Kurz zur Erklärung:

Onshore: bedeutet, der Wind kommt vom Meer und bläst in Richtung Land. Das macht die Wellen – je nach Windstärke – durcheinander und den Surf oft, durch die aufgeraute Wasseroberfläche, weniger gut.

Offshore: bedeutet, dass der Wind vom Land auf´s Meer bläst. Das ist das, was wir wollen. Die Wellen formen sich so schön rund und die Wasseroberfläche bleibt glatt.

Crossshore/Sideshore: heißt, es kommt Wind aus so ziemlich allen Richtungen oder von der Seite.

Bewegt man den Cursor über die Pfeile, zeigt Magicseaweed die Richtung an. Die Farben funktionieren so: Grün steht für gute Bedingungen, Orange für Mittelgute Bedingungen und Rot ist eher schlecht.

Windrichtung, Surf Forecast
Windrichtung, Surf Forecast

4. Die Wellenhöhe

Die meisten Surf Forecasts geben die Wellenhöhe in Fuß an (Bsp.: 4-6 ft.) Ein Fuß entspricht ca. 0,30 cm.

Wichtig! Wie unter Punkt 1, Wellenperiode, bereits erwähnt spielt diese hier eine große Rolle. Beispielsweise sind 4 Fuß bei 7 Sekunden kleiner und kraftloser als 4 Fuß bei 17 Sekunden.

Allgemein gilt hier, dass die Angaben immer Durchschnittswerte sind und es somit auch mal zu größeren oder kleineren Sets, als in der Angabe kommen kann.

Die Wellenhöhe wird auf Magicseaweed von vorne gemessen. Das heißt 4ft. entsprechen 4ft. im ‚Face‘ der Welle. (Vom niedrigsten Punkt der Welle, bis zum höchsten sind es also 4 Fuß).

Wellenhöhe, Surf Forecast
Wellenhöhe, Surf Forecast

5. Die Wellenenergie

Die Wellenenergie ist ein sehr wichtiger Faktor, der leider in herkömmlichen Surf Forecasts nur selten angezeigt wird. Sie wird für gewöhnlich in kilo joule angegeben und gibt Auskunft über die Power, die wirklich in einer Welle steckt. Aus den vorangegangenen Punkten wissen wir bereits, Wellenperiode und Wellenhöhe spielen eine wichtige Rolle für das Bewerten und Abschätzen eines Swells. Die Wellenenergie berechnet sozusagen aus beidem die Kraft, die eine Welle in sich trägt wenn sie auf dich zurollt.

Beispiel: 100 kj Wellenenergie sind geradeso surfbar an den meisten Breaks. 200-1000 kj sind ein guter Wert für ‚fun waves‘. 1000-5000 kj hat ein solider Swell. Aus einem solchen Swell können richtig heftige Wellen resultieren, die viel Kraft in sich tragen. Hierfür solltest du also mindestens ein fortgeschrittener Surfer sein, denn derartige Wellen sind nicht ungefährlich.

Auf http://www.surf-forecast.com findest du die Angaben der Wellenenergie.

6. Die Tidenstände

Manche Spots funktionieren nur bei Ebbe, andere nur bei Flut, einige auch bei beidem. Wichtig ist hierfür vor allem auch die Bodenbeschaffenheit des Spots zu kennen. Handelt es sich um einen Reef Break, Beach Break oder Pointbreak. Auf Riff kann ein Surf bei Ebbe, also niedrigem Wasserstand schnell gefährlich werden.

In folgendem Video werden die verschiedenen Arten von Breaks und auf was du achten solltest genauer erklärt.

Wichtig: Die Tide verschiebt sich jeden Tag um ca. 40 Minuten nach hinten.

Magicseaweed zeigt dir in der Grafik die genauen Wasserstände zu jeder Tages-und Nachtzeit an.

Tidenstände, Surf Forecast
Tidenstände, Surf Forecast

Wir hoffen, ihr seid nun gut vorbereitet auf euren nächsten Trip und habt die wichtigsten Aspekte beim Lesen einer Surf Forecast verinnerlichen können 🙂

Tags : Surf ForecastWellenhöhe

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