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Base-Jumping-Filmtipp: Sunshine Superman

Sunshine Superman ist die Geschichte Carl Boenishs, dem Vater des modernen Base-Jumping. Er löste Ende der 70er Jahre die Basejumping-Bewegung aus und definierte mit zahlreichen waghalsigen Sprüngen die Grenzen des Möglichen neu.

Worum geht’s?

Der Film erzählt die Geschichte des US-Amerikaners Carl Boenish, der als Vater des modernen Basse-Jumping gilt. Boenish begann Ende der 70er-Jahre damit, Sprünge vom El Capitan im Yosemite-Nationalpark zu filmen. Diese Filme erhielten große Aufmerksamkeit und werden heute als einer der Faktoren gesehen, dass Base-Jumping als Sport anerkannt und respektiert wurde. Base-Jumping steht für das Fallschirmspringen von festen Objekten. Base steht dabei meistens für die vier Haupt-Absprungarten: B = Building (Gebäude, Statue), A = Antenna (Sendemast), S = Span (Brücke), E = Earth (Erdboden, z.B. Klippe oder Berg).
Carl Boenish starb am 07. Juli 1984 bei einem Sprung vom „Stabben“, einem Gipfel der norwegischen Trollwand. Die Gebirgswand ist Europas höchste Steilwand, ist an der höchsten Stelle 1.000 Meter hoch und hängt stellenweise bis zu 50 Meter über. Die Wand wurde zu einer begehrten Absprungstelle für Base-Jumper, doch nachdem es zu viele Todesfälle gab, wurde sie 1986 für Base-Jumping geschlossen.

Carl Boehmish - Pionier, Rebell, Base-Jumper

„There are many manmade laws that need to be broken.“ – Carl Boenish

Dieses Zitat des waghalsigen Pioniers verdeutlicht gut, wie er die Welt um sich herum wahrgenommen hat. Er verehrte die Errungenschaften der Menschheit und Wolkenkratzer oder Statuen, die bis in den Himmel reichen, sprachen ihn natürlich besonders an. Seine Art, diese Errungenschaften Ehre zu erweisen, war, von ihnen mit dem Fallschirm herunterzuspringen.

Carl und seine Frau Jean | © Magnolia
Carl und seine Frau Jean | © Magnolia

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Tags : Basejump

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