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Doppelmayr – Mit 390 Metern am Arlberg fing alles an

DER ERSTE SCHLEPPLIFT AM ARLBERG

Nach Ende des Ersten Weltkrieges begann der Tourismus am Arlberg immer mehr an Bedeutung zu gewinnen und zu fluorieren. Da der Wintersport zu dieser Zeit einen Wandel erlebte und sich vom Hobby der reichen Bevölkerung zum Volkssport entwickelte, wurde der Wunsch nach dem Ausbau der Infrastruktur in der Region immer größer. Um die Berge der entstehenden Wintersportgebiete leichter erreichbar zu machen, fertigte Doppelmayr auf Initiative des Skiliftpioniers Sepp Bildstein einen Skilift für den Übungshang in Zürs an. Das war der erste Schlepplift Österreichs und der Startschuss für eine lange nationale wie internationale Seilbahntradition. Der Lift hatte eine Länge von 390 Metern, überwand dabei einen Höhenunterschied von 150 Metern und konnte bis zu 420 Personen pro Stunde auf den Berg befördern. Der neu errichtete Lift trug maßgeblich zur Entwicklung des heute weltbekannten Skigebietes bei.

1967: ERSTE PENDELBAHN IN SQUAW VALLEY

Squaw Valley | © Doppelmayr
Squaw Valley | © Doppelmayr

Der Bau für die größte Luftseilbahn der damaligen Zeit begann 1967 und schon im Jahr darauf konnte sie ihren Betrieb aufnehmen. Jede Kabine bot dabei Platz für 125 Gäste. Für Garaventa war diese Pendelbahn ein wichtiger Meilenstein in der Geschichte der Firma, denn es war der erste Großauftrag in den USA.

2000: Weltweit erste Standseilbahn mit Niveauausgleich

Garaventa errichtete im Jahr 2000 die erste Standseilbahn der Welt mit Niveau-Ausgleich für die EXPO.02 in Neuchâtel, Schweiz. Das alte Transportsystem konnte dem Andrang der Besucher nicht gerecht werden, daher musste schnellstmöglich eine passende Lösung gefunden werden. Die Stadt suchte nach einem zuverlässigen, im verbauten Stadtumfeld integrierbaren, umweltfreundlichen und ökonomischen Transportsystem. Das Konzept einer unterirdischen Standseilbahn gefiel den Verantwortlichen am besten und so bekam Garaventa den Zuschlag für diesen Auftrag. Besonders wichtig war, dass die Neigung maximal sechs Prozent betragen durfte, um auch körperlich beeinträchtigte Personen befördern zu können. So wurden beide Wagen in je vier einzelne Zellen aufgeteilt und von einem gemeinsamen Chassis getragen. Jede Zelle war schwenkbar und wurde von einer besonderen Neigungssteuerung während der gesamten Fahrt in Horizontallage gehalten. Dadurch blieb die Kabine trotz einer Steigung von bis zu 35 Prozent immer horizontal.

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