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Alex Megos – Die Formel des Erfolgs

Frank Kretschmann

Vier Episoden, die eine Geschichte erzählen und zwar die des jungen Spitzenkletterers und Red-Bull-Athleten Alexander Megos. Die „Alex Megos Formel“ heißt dieses Filmportrait und ist aufgeteilt in vier Episoden, in denen sich Alex und der Zuschauer auf die Suche nach einer Erfolgsformel begeben.

Dabei begleiten wir Alex auf seinen Reisen und bei Kletterprojekten, lernen die Herkunft und Heimat des „Kletterpioniers von morgen“ kennen. Ohne großen Wind um seine Durchstiege zu machen, scheint Alexander Megos regelmäßig die Grenzen der Physik zu verschieben. Die Kletterszene verfolgt die Projekte des jungen Franken bereits seit einigen Jahren. Jedoch war es bisher nicht ganz einfach Alex Megos‘ sportliche Errungenschaften zu beobachten, geschweige denn vor die Linse zu bekommen. Doch das war gestern, heute gibt es die „Alex Megos Formel“ – ein einzigartiges Filmprojekt, von dem bereits zwei atemberaubende Folgen veröffentlicht wurden und die Kletter-Szene schon jetzt in Staunen versetzt.

In solchen Situationen locker zu bleiben, gehört bei Alex zum täglichen Geschäft. © Frank Kretschmann
In solchen Situationen locker zu bleiben, gehört bei Alex zum täglichen Geschäft. © Frank Kretschmann

Mit Episode 1 des vierteiligen Filmportraits, das im Englischen Titel „The Alexander Megos Formula“ heißt, startet die Kletterszene gemeinsam mit Alexander Megos eine Reise zu den härtesten und berüchtigsten Kletterrouten der Welt. Doch diese sind nur Stopps auf Megos‘ Mission. Eigentliches Ziel der Reise ist, herauszufinden, was die Erfolgsformel von Alexander Megos ist. Worin liegt das Geheimnis seines Erfolgs? Was macht den perfekten Freeclimber aus?

„Wenn es hart auf hart kommt, gibt es nur einen Grund für das eigene Scheitern“ (Alexander Megos)

Angelehnt an grundlegende Begriffe aus der Physik – Impuls, Reibungskraft, Gravitation und Symmetrie – unternimmt der Zuschauer den Versuch, den Beweis für die Existenz der Formel aufzustellen. Ob dieser Gelingen mag, oder wie viele Vorhaben im Klettern zum Scheitern verurteilt war? Das erfahrt ihr nur in „The Alexander Megos Formula“.

Jung und fokussiert - Alex Megos!
Mit 22 Jahren ist der Franke schon auf der Suche nach der ultimativen Erfolgsformel. Oder hat er sie eigentlich schon gefunden? © Frank Kretschmann

Alle vier Episoden nähern sich Alex aus unterschiedlichen Blickwinkeln und Themenbereichen an, jeweils verknüpft mit einer Analogie aus der Physik. Welche Erkenntnis wird die Suche nach der Formel schließen? Gibt es überhaupt eine Formel? Eure Reise mit Alex Megos, auf der ihr dieser Frage auf den Grund geht, beginnt genau hier!

Episode 1: Alex Megos – Momentum

Im zweiten Teil der Suche nach der Erfolgsformel des fränkischen Kletterphänomens Alex Megos mach im US-amerikanischen New River Gorge Nationalpark Halt. Auch dort versucht sich Alex an einigen der härtesten Routen der Welt. Doch gibt es für den Protagonisten überhaupt so etwas wie „eine harte Route“? „Wenn es hart auf hart kommt, gibt es nur einen Grund für das eigene Scheitern“, sagt Alex gewohnt selbstkritisch. „Nicht weil es zu warm war oder die Finger getaped waren ist man gescheitert – man war einfach zu schwach!“

Alex Megos - der ultimative Kletterer!
Einfach mal die Seele baumeln lassen. Bei Alex sieht das dann ungefähr so aus. © Frank Kretschmann

Alex Megos besticht auch wegen solcher Sätze. Sie zeigen: beim Ausüben der höchsten Kletterkunst lässt der gerade mal 22-Jährige keine Ausreden gelten und sucht die Schuld wenn überhaupt bei der eigenen Person. Egal, ob es um das Setzen der richtigen Impulse, wie beispielsweise in Episode 1 zu sehen, oder um den gekonnten Kampf mit der Reibungskraft geht. Alex bleibt selbstkritisch und pusht dadurch seine eigenen Limits. Sagte ich gerade Reibungskraft? Diese setzt Alex Megos im zweiten Teil von „The Alexander Megos Formula“ an 8a+ Routen wie „The Racist“ oder 9a Routen wie „Superpod“ scheinbar außer Kraft. „Wenn man 9a Routen geschmeidig und gemütlich klettern kann, “, meint Alex mit Blick auf das Thema Reibung, „kann man vielleicht auch 9b und 9c noch einigermaßen gemütlich klettern.“ Klingt doch logisch, oder? Seht und staunt!

Episode 2: Alex Megos – Das Geheimnis eines perfekten Kletterers

Verpasst nicht die kommenden Episoden der Video-Serie:

Juli 2016: Episode 3 – Gravity
August 2016: Epidode 4 – Symmetry

Alex Megos The Racist
Im River Gorge Nationalpark ging Alex Megos an 9a+ Routen „spazieren“. Wahnsinn! © Frank Kretschmann


Schaut zu dem Thema auch immer wieder mal auf www.redbull.com vorbei, dort findet ihr regelmäßig interessante Updates zum Videoprojekt und zur Person dahinter.

Tags : Alex MegosFreeclimbingKletternRed Bull

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