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adidas Claim Freedom: Der Gewinner steht fest

Für ihre Kampagne „Claim Freedom“ hat adidas sieben außergewöhnliche Athleten und deren Projekte ausgewählt und begleitet. Kayakfahrer, Boulderer, Trail und Sky Runner… jeder Einzelne hätte den Sieg verdient, doch einer unter ihnen stach besonders hervor.

adidas Claim Freedom – Was steckt dahinter?

Kurz gesagt, geht es um Folgendes: 10 Monate, 7 Athleten aus 6 Nationen, 7 verschiedene Projekte auf vier Kontinenten, 6 unterschiedliche Disziplinen, Temperaturen zwischen – 15° C und + 40° C und am Ende gibt es einen Gewinner bzw. ein Sieger-Projekt.
Hinter diesen nackten Zahlen verbirgt sich jedoch viel mehr, als bloße Worte beschreiben könnten. Vor zehn Monaten rief adidas Outdoor alle seine Athleten dazu auf, ihre Traum-Projekte zu beschreiben. Aus allen Bewerbungen wurden sieben ausgewählt. Sieben Projekte, die durch Kreativität und Einzigartigkeit aus der Masse hervorstachen. Am Ende entschied eine Jury um Alexander Huber (die eine Hälfte der berühmten Huberbuam), welcher der sieben Athleten den Sieg nach Hause tragen würde und im globalen adidas Outdoor-Team unter Vertrag kommen würde.
Bevor wir euch den Sieger verraten, möchten wir euch diese sieben Ausnahme-Athleten zusammen mit ihren Projekten noch einmal vorstellen.

Die Projekte

Adrian Mattern

Adrian Mattern such mit seinem Kayak nach immer neuen Herausforderungen | © adidas
Adrian Mattern such mit seinem Kayak nach immer neuen Herausforderungen | © adidas

„Auf dem Wasser fühle ich mich frei. Ich bin voll konzentriert und denke nur an das Whitewater vor mir.“

Gemeinsam mit seinem Team hat sich Adrian in den Nordwesten der Vereinigten Staaten aufgemacht. Die Region gilt als El Dorado für Kayakfahrer und ist für seine wilden Weißwasser-Routen berühmt-berüchtigt. Das Abenteuer beginnt schon mit dem Zugang zum Wasser: Durch steile und dicht bewaldete Abhänge geht es hinunter an die Flüsse. Das erfordert eine Menge Kondition und Ausdauer, denn schließlich muss die gesamte Ausrüstung inklusive Kayak durch diesen Dschungel manövriert werden. Am Wasser angekommen, zählt alles andere nicht mehr.

Essentials fürs Kayaking | © adidas
Essentials fürs Kayaking | © adidas

Antonin Checchini

Antonin Checchini und sein Team fliegen von Vulkan zu Vulkan | © adidas
Antonin Checchini und sein Team fliegen von Vulkan zu Vulkan | © adidas

Ein Gipfel reicht ihm nicht. Antonin hat sich gleich drei vorgenommen. Nicht irgendwelche Gipfel, sondern die Vulkane Nevado Sajama (6.542 m), Pomerade (6.282 m) und Parinacota (6.348 m) in Bolivien. Um von einem Gipfel zum anderen zu kommen, nimmt er seinen Gleitschirm – eine einzigartige Vorgehensweise. Sechts Tage hatten Antonin und sein Team Zeit für dieses eindrucksvolle Projekt. Denn auch der Weg nach unten erfolgte nicht zu Fuß, sondern ebenfalls wieder per Gleitschirm.

Antonins Ausrüstung | © adidas
Antonins Ausrüstung | © adidas

Gareth Leah

Gareth Leah ist nach Afrika gereist, um den "Großen Hund" zu erklimmen | © adidas
Gareth Leah ist nach Afrika gereist, um den „Großen Hund“ zu erklimmen | © adidas

„Wenn es dir geht wie mir und du schon beim Gedanken an unerkundetes Terrain ein Kribbeln in den Fingern spürst und dein Puls in die Höhe schnellt, verstehst du bestimmt, warum ich mich so auf den Pico Cão Grande freue.“

Gareths Ziel war Afrika, genauer: der Pico Cão Grande (Großer Hund). Ein schwarzer, nadelförmiger Felsen, der sich auf der Insel São Tomé vor Gabun in Zentralafrika wie aus dem Nichts über 300 Meter in den Himmel schraubt. An diesem außergewöhnlichen Flecken Erde hat er neue Bigwall-Kletterouten erkundet.

Kletter-Essentials | © adidas
Kletter-Essentials | © adidas

Lia Shao Zhuang

Li Shao Zhuang ist Skyrunner | © adidas
Li Shao Zhuang ist Skyrunner | © adidas

„Durch dieses Projekt sollen Trailrunner erkennen, dass es nicht nur um Schnelligkeit geht. Es geht darum, sich frei zu fühlen, seine bisherigen Leistungen zu übertreffen und alles aus sich herauszuholen.“

Wenn ihr nach dem Arbeiten stolz eure zehn Kilometer abspult, sind diese zehn Kilometer als Distanz zu verstehen, oder? Bei Li ist das anders, denn der Chinese ist Skyrunner. Das heißt, für ihn zählt nicht die Distanz, sondern die Höhenmeter. Und das macht am Ende einen gewaltigen Unterschied. Skyrunning ist eine Subkategorie des Trailrunnings und dieser Sport war bisher in China vollkommen durchorganisiert. Li will das ändern.

Liu Jia

Für Lu Jia und ihr Team ist keine Höhle zu dunkel oder zu tief | © adidas
Für Lu Jia und ihr Team ist keine Höhle zu dunkel oder zu tief | © adidas

„Ich habe den Traum, dass die Erkundung der Höhle nicht nur die Fähigkeiten chinesischer Höhlenkletterer bekannt macht, sondern den Sport in China auch im Allgemeinen voranbringt.“

Auf dem Gebiet der Höhlenforschung leistet Lu Pionierarbeit. Angst vor Tiefe und Dunkelheit sind bei diesem Beruf fehl am Platz. Im Südwesten Chinas liegen einige der tiefsten Höhlen der Welt, doch meist waren es Expeditionen aus anderen Teilen der Welt, die sich daran gemacht, diese zu erkunden. Ihr tiefster Abstieg bisher führte sie ganze 841 Meter die Wan Zhang-Höhle hinunter, die zweittiefste Höhle Chinas. Doch das genügt ihr noch nicht.

Lius Ausrüstung | © adidas
Lius Ausrüstung | © adidas

Mauricio Montenegro

Mauricio Montenegros Passion ist Trailrunning | © adidas
Mauricio Montenegros Passion ist Trailrunning | © adidas

„Dieses Projekt ist nicht nur eine physische Herausforderung. Es ist auch eine Möglichkeit, mehr über anderen Kulturen und Menschen zu erfahren und meinen Horizont zu erweitern.“

Die Drachenberge sind das steilste Gebirge im südlichen Afrika. Die Zulu nennen es aufgrund seiner außergewöhnlichen Geographie uKhahlamba (deutsch: „Wand der aufgestellten Speere“). Diese Berge haben es dem Chilenen Mauricio Montenegro angetan, seit er im Internet zum ersten Mal Bilder zu sehen bekam. Sein Vorhaben: 136 km Trailrunning in den Drachenbergen, das ihn von der einen Seite des Amphibientheater-ähnlichen Gebirges zur anderen führt.

Die Ausrüstung des Chilenen | © adidas
Die Ausrüstung des Chilenen | © adidas

Vadim Timonov

Bei Vadim Timonov und seinem Team dreht sich alles ums Winterbouldern | © adidas
Bei Vadim Timonov und seinem Team dreht sich alles ums Winterbouldern | © adidas

„Wenn du kletterst, gibt es nur dich. Das ist wie Meditation. Beim Bouldern bist du immer in engem Kontakt mit Freunden. Da gibt es viel mehr soziale Interaktion.“

Vadims Traum ist es schon lange, auf dem ältesten und vereisten See Sibiriens zu bouldern. Bouldern ist für Vadim eine Erfahrung für alle Sinne: Klima, Landschaft und fremde Kulturen heben das Projekt von der rein sportlichen Eben auf ein ganz neues Level.

Vadims Boulder-Reisegepäck | © adidas
Vadims Boulder-Reisegepäck | © adidas

Und der Sieg geht an…

Aus all diesen faszinierenden Projekten einen Sieger auszuwählen, war keine leichte Aufgabe. Alexander Huber: „Es war extrem hart für uns, aus den Sieben einen Gewinner auszuwählen, denn jeder einzelne von ihnen ist ein außergewöhnlicher Athlet und haben faszinierende Projekte realisiert. Aber am Ende stach einer besonders hervor. Ich bin stolz, den extrem talentierten Kayakfahrer Adrian Mattern im globalen adidas Outdoor-Team begrüßen zu können.“
Und was hat der zu seinem Sieg zu sagen? „Meinen Träumen zu folgen ist meine größte Motivation. Wenn das nicht so wäre, hätte ich das Kayakfahren niemals direkt nach dem Abitur in diesem Maße bis heute betrieben. Karrierepläne beiseite legen und auf Träume konzentrieren war für mich der einzige Weg. Und ich kann ehrlich sagen, dass ich diesen Weg bis heute kein einziges Mal bereut habe.“

Alexander Huber inmitten seiner Zöglinge | © adidas
Alexander Huber inmitten seiner Zöglinge | © adidas

Am 11. August versammelten sich alle Teilnehmer, um gemeinsam ihre erfolgreichen Projekte zu feiern, sich auszutauschen und vor allem zusammen mit den 140 eingeladenen internationalen Gästen den Film zu schauen, der alle Projekte in sich vereint.

Mehr zu den Claim Freedom-Projekten von adidas erfahrt ihr hier.

 

Tags : KayakKletternTrailrunning

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